zu geringe Enteignungsentschädigung...

Auch der festgelegte – aber nie bezahlte - Quadratmeterpreis der Enteignungsentschädigung zeugt von Nazi-Willkür gegenüber der Familie Stolz!


  • Der Quadratmeterpreis wurde im Enteignungsbescheid mit nur RM. 4,50 festgesetzt, im Berufungsbescheid vom 20.9.1941 (siehe Punkt 13) auf nur RM. 5,- erhöht.

  • Zur selben Zeit wurden zwischen der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und der „Neuen Heimat“ sowie zwischen dem Reichsfiskus und den Geschwistern Dodl (und diversen anderen) für maximal gleichwertige Grundstücke in Pradl–Ost im Zeitraum 1940 1942 Quadratmeterpreise von RM. 8 bis RM. 10,50 bezahlt!

  • Beim Grundstücksverkauf vom Reichsgau Tirol an Fabrikant Anton Oberhammer am 25. Mai 1940 in schlechter Lage (unmittelbar nach der Wiltener Sillbrücke, direkt zwischen Brenner-Eisenbahnlinie und Sill) wurde von der Preisbildungsstelle der Quadratmeterpreis von RM. 8 und zusätzlich ein Entwertungsschaden von RM. 12 pro Quadratmeter festgesetzt!

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